"You can do this!"

Zurückhaltend und kein bisschen eitel. Ermutigend und realistisch.Freundschaftlich. Voller Konzentration. – Workshops mit dem weltbekannten Modedesigner Shingo Sato sind nicht nur ein handwerkliches, sondern auch ein persönliches Erlebnis für die TeilnehmerInnen. Einige von ihnen berichten hier über ihre Erfahrungen mit dem Modul des japanischen Meisters, in dem unter anderem sehr anspruchsvolle Origami-Falttechniken vermittelt werden.

Helene Seitz (17) mit dem Dozenten des Moduls „Transforming and Reconstruction“,Shingo Sato.


„Im vergangenen Jahr habe ich das Modul bei Shingo Sato leider verpasst und so darauf gehofft, dass ich am nächsten Kurs teilnehmen kann. Zum Glück hat es geklappt! Ich habe jetzt sowohl den Grund-, als auch den Fortgeschrittenenworkshop belegt. Und meine Erwartungen haben sich total bestätigt. Die freie Arbeit – weg vom klassischen Linienziehen beim Schnittmachen – interessiert mich total. Du denkst, dass das Teil, an dem du gerade arbeitest, physikalisch überhaupt nicht machbar ist. Die einzelnen Schnitteile sehen aus wie Schnipsel. Und am Ende klappt es dann doch und das Outfit gibt das perfekte Bild ab. Faszinierend! Ich hab’ richtig Bock drauf, noch mehr in dieser Richtung zu machen.“

Julius Ekholm (26)

„Für mich ist es das erste Mal, dass ich mich mit Drapage beschäftige. Tatsächlich habe ich nicht erwartet, dass ich das so hinbekomm’. Der Kurs ist anstrengend, aber er macht auch sehr viel Spaß.Unterrichtssprache ist Englisch, aber das sind alles Basics. Und wenn man mal nicht mitkommt, fragst du einfach die anderen aus der Gruppe. Schließlich sind wir ein Team und arbeiten zusammen. Das ist Teil des Lernprozesses hier im Kurs. Aber nicht nur in der Gruppe, sondern auch für mich habe ich viel mitgenommen. Ich glaube, dass ich mich in Zukunft nicht mehr entmutigen lasse, wenn es mal Schwierigkeiten gibt. Einfach weitermachen! Schließlich hat Shingo Sato diese besondere Technik über Jahre entwickelt. Da braucht´s auch bei mir Zeit.“

Mara Powilleit (20)

„Shingo Sato macht schnitttechnisch gesehen Dinge, auf die man selbst so nicht kommen würde.Dadurch habe ich einen ganz anderen Blickwinkel darauf bekommen, was neben den üblichen Standards möglich ist. Ich habe gelernt, viel flexibler zu denken und mich den anspruchsvollen Aufgaben zu stellen. Außerdem habe ich durch die Arbeit an der Büste ein viel besseres Gefühl für den Körper entwickelt, auf den ich das Outfit zuschneidere. Und tatsächlich schwirren in meinem Kopf schon ein paar Ideen umher, wie ich das, was ich hier an Techniken gelernt habe, für eigene Kreationen umsetzen kann.“            Sophie Kolomyjczuk (21)

„Drapage mag ich allgemein gern und habe in diesem Bereich auch schon durch andere Workshops Erfahrungen gesammelt. Über das Modul bei Shingo habe ich im Vorfeld nur Gutes gehört. Und trotzdem war ich definitiv überrascht: Ich habe zuvor nie so komplexe Techniken gelernt oder so viel über die Umsetzung von Schnitten nachdenken müssen. Der Kurs ist für mich allgemein eine gute Übung, denn Kurven und Ecken nähen fällt mir eher schwer. Hier habe ich das ganz exzessiv gemacht und es war gut so. Am Ende ging es mir sogar so, dass ich mir wünschte, nur noch so nach dem Auge, nach Gefühl, also frei an der Büste beziehungsweise am Modell arbeiten zu können. Und auch auf Kurse in der Unterrichtssprache Englisch habe ich nach diesem Modul mehr Lust. Schließlich sind Fremdsprachen im internationalen Fashionbusiness ja auch total wichtig.“

Michael Stotz (20)

© Fotos: Modefachschule Sigmaringen

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